Speed 4 Lotus

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Nachdem im Dezember 2013 der Speed 4 vorgestellt wurde stellte sich bei mir relativ schnell dieses undefinierbare “will ich haben” Gefühl ein. Da ich auch beim Speed 3 nie das Bedürfnis nach einem größeren Schirm als dem 15er hatte wurde noch im Dezember ein 15er Lotus bei Kitejunkie in München bestellt.
Leider konnte Flysurfer nur eine sehr begrenzte Anzahl Schirme zeitnah auszuliefern und so erhielt ich meinen Kite trotz früher Bestellung erst Ende März.

Erster Eindruck
Alles wirkt sehr vertraut. Mal abgesehen von der Haptik des neuen Tuches wirkt beim ersten Auspacken des Kites erst einmal alles sehr vertraut. Auffällige Änderungen im Shape, an Waage oder Bar gibt es nicht.
Insgesamt ist das Packmaß allerdings spürbar geringer.

Das neue Tuch
Die wohl gravierendste Änderung beim neuen Speed ist sicherlich das Lotus Tuch.
Bereits beim ersten Auspacken und Anfassen stellt man fest wie dünn und leicht dieses High-Tech-Material ist.
Laut Flysurfer soll die Bruchlast darunter aber nicht gelitten haben.
Wie leicht das Tuch wirklich ist merkt man schon beim Auslegen des Kites. Bei der ersten Session war nur ein Hauch von Wind und dieser reichte bereits aus, um den am Boden liegenden Kite anständig durcheinander zu wirbeln.
Durch die neue Beschichtung haftet wirklich keinerlei Schmutz an dem Schirm. Das ist gerade für Landboarder ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
An einem Tag hatte ich am Strand allerdings den Effekt, dass feiner, trockener Sand am Kite haftete und sich nur sehr schwer ablösen lassen wollte. Wahrscheinlich handelte es sich dabei um einen Art statische Aufladung. An diesem Tag war neben meinem 15er noch ein 21er Lotus am Strand, bei dem exakt der gleiche Effekt zu beobachten war. Der komplette Kite war mit einer dünnen Sandschicht überzogen. Die ebenfalls anwesenden Speed 3 Flieger konnten das an ihrem Deluxetuch nicht feststellen. Bei den restlichen Sessions ist dieser Effekt auch nie wieder aufgetreten.
Übrigens haftet auf dem Tuch kein normales Spinnakertape. Dem Kite liegt allerdings ein spezielles Repairset bei mit dem sich kleine Cuts reparieren lassen.

Flugeigenschaften und Unterschiede zum Speed 3
Ich war skeptisch, ob der Schirm tatsächlich spürbare Unterschiede zum Speed 3 haben wird. Aber es ist tatsächlich so. Der Speed 4 Lotus ist durch das neue, leichte Tuch spürbar agiler geworden. Das macht sich in einem etwas verändertem Timing beim Absprung bemerkbar, was ich persönlich aber als angenehmer empfinde.
Die bessere Agilität macht sich auch in einem besseren Absprung bemerkbar. Ich komme mit dem Lotus höher als mit meinem alten Speed 3 deluxe. Durch das Plus an Höhe nimmt natürlich auch die Hangtime nochmal zu.
Das sind alles keine Quantensprünge, aber es ist auf jeden Fall deutlich spürbar.
Auch im unteren Windbereich geht der Schirm besser. Ob man tatsächlich noch mal einen Knoten früher loskommt, will ich gar nicht beurteilen. Es ist aber in jedem Fall so, dass man im unteren Windbereich mehr Spaß hat, weil der Kite auch bei wenig Wind agiler ist und sich früher springen lässt.

Das leidige Thema Bar
Dem Speed 4 Lotus liegt, wie auch dem Speed 3 CE, die Infinity 2 Bar bei.
Grundsätzlich gefällt mir die Bar. Sie funktioniert gut, dreht gut aus und die Safety ist unempfindlich gegen Sand.
Der Belag der Bar ist allerdings alles andere als gut. Wie auch bei der Infinity 1 löst sich der Belag sehr leicht ab. Im Bereich neben der Durchführung des Depowertampens habe ich nach nur 10 Sessions schon deutliche Abnutzungserscheinungen. Auch der Depowertampen sieht nach wenigen Sessions schon aus als hätte er eine komplette Saison hinter sich. Das können andere Hersteller besser und ist insbesondere in Hinblick auf den hohen Flysurfer-Qualitätsanspruch, den der Kite selbst in jeder Hinsicht erfüllt, mehr als ärgerlich.
Ob man Gurtband Adjuster oder Clamcleat Adjuster bevorzugt ist letzten Endes sicherlich auch eine Geschmacksfrage. Ich persönlich finde ein Clamcleat deutlich angenehmer. Die Kraft die ich aufbringen muss um den Gurtband Adjuster der Infnitniy 2 Bar unter Last zu ziehen ist mir zu hoch.
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Fazit
Der Speed 4 Lotus ist eher eine Evolution als eine Revolution. Insgesamt kann man sagen, dass der Speed 4 in allen Bereichen ein bisschen besser ist als der Speed 3. Speziell das etwas andere Sprungverhalten empfinde ich als echten Gewinn.
Das neue Tuch stellt sicherlich den größten Unterschied dar und wirkt sich durch die deutliche Gewichtsreduktion auch spürbar auf die Flugeigenschaften aus.
Ärgerlich ist, dass man sich bei einem Kite dieser Preisklasse immernoch über die Verarbeitungsqualität/Haltbarkeit der Bar ärgern muss.
Abgesehen davon ist der Speed 4 Lotus (speziell) in 15 qm für mich der absolute All-Round-Kite zum Landboarden und stellt für mich auch auf dem Wasser den perfekten Anschluss zu meinen C4´s (12-10-8) dar. Wenn ich will bin ich damit wirklich früh auf dem Wasser, kann den Schirm aber auch genauso gut für richtig fette Oldschool Big Air Sessions einsetzen.
Mit dem Lotus hatte ich in den letzten Wochen wirklich extrem viel Spaß auf Land und Wasser – drauf kommt es an !

+ sehr gutes Lowend
+ für einen Foilkite dieser Größe sehr direkt
+ sehr großer Depowerbereich
+ gigantische Hangtime
+ viel Leistung mit trotzdem sehr einfachem Handling

+ schmutzabweisendes Tuch
- gehobene Preisklasse
- Barbelag löst sich schnell ab
– hoher Verschleiß beim Depowertampen

Infos
Flysurfer Produktseite
Flysurfer Händler meines Vertrauens

 

Synology Diskstation DS213j

Lange ist es her, dass ich mich mit dem Thema privates NAS auseinandergesetzt habe.
Aufgrund stetig wachsenden Speicherbedarfs und neuen, schnellen, aber kleinen SSD Platten in meinen Geräten musste eine Lösung her.
Nach langer Recherche heißt die Lösung Synology DiskStation DS213j und das Geräte begeistert mich so sehr, dass ich hierzu einen kleinen Erfahrungsbericht verfassen möchte.

diskstation

Was ist die DiskStation DS213j?
Die Diskstation DS213j ist ein NAS Server für zwei Festplatten die wahlweise im RAID 0 (Striping) oder RAID 1 (Mirroring) betrieben werden können.
Mit <20W im Betrieb und <4W im Ruhezustand ist der Stromverbrauch angenehm niedrig.

Weitere Hardwaremerkmale:

  • 1,2 Ghz CPU mit Gleitkommaeinheit
  • 522 MB RAM (DDR3)
  • 1x Gigabit Ethernet
  • 2x USB 2.0
  • Wake-on-Land (WoL) fähig

Die Hardware ist absolut solide und macht einen robusten Eindruck. Das Gerät ist mit den von mir verbauten WD RED NAS Festplatten wirklich flüsterleise.
Auch der Einbau der Festplatten sowie die Inbetriebnahme waren so einfach und problemlos, dass ich nicht weiter darauf eingehen will.

Betriebssystem / Software / Funktionen
Die eigentliche stärke der Diskstation ist das wirklich grandiose Betriebssystem DiskStationManager (DSM) 4.3.
Den DSM kann man sich von der Bedienoberfläche her vorstellen wie einen vollständigen Desktop der im Browser läuft.
Dort lässt sich die DiskStation überwachen, einstellen, neue Software installieren, usw.
Es gibt sogar einen Dateiexplorer mit umfangreichen Möglichkeiten.
Zusätzliche Software kann im DSM über sog. Pakete installiert werden.

Es lassen sich verschiedene Benutzer anlegen denen unterschiedliche Rechte für Ordner und Dienste zugeteilt werden können.

Die Funktionen sind so vielfältig, dass ich sie an dieser Stelle nicht alle vorstellen kann.
Sowohl für den Heimbereich als auch für den professionellen Einsatz sind viele Möglichkeiten vorhanden. Vom einfachem Mediaserver für Musik, Filme und Bilder über den eigenen Mailserver, diverse Backuplösungen, VPN Server, IP Kameraverwaltung/-aufnahme, WebDav, CalDav, AirPrint Server usw.
Was alles möglich ist, könnt ihr hier nachlesen.

Fazit
Ich nutze die DiskStation in erster Linie als Dateiserver mit Zugriff aus dem Heimnetz sowie Internet, als Webserver für Testzwecke und als Backuplösung für TimeMachine und Windows Backups.
Durch das RAID sowie die regelm. Backups der DiskStation über eine USB Festplatte fühlen sich meine wichtigen Daten sicher aufgehoben an.
Für alles was ich bisher getestet habe war die Leistung der Station absolut ausreichend.
Das gilt sowohl für meine kleinen Webseiten/Datenbanken als auch für das Streaming von Videos auf den Fernseher oder die Benutzung der IP Kamera Software Surveillance Station (getestet mit einer Kamera).
Durch die Vielzahl an bereits verfügbaren Paketen bietet die Synology für fast jedes Problem bereits eine  Lösung. Außerdem wird die Software regelm. verbessert und weiterentwickelt.
Nicht zuletzt ist es ein gutes Gefühl die volle Kontrolle über die eigenen Daten zu haben.
Auch in Sachen Komfort verzichtet man gegenüber anderen Onlinediensten wie z.B. Dropbox auf nichts. Per webDav lässt sich problemlos aus freigegebene Ordner zugreifen und durch zahlreiche iOS und Android Apps gibt es auch für die Mobilgeräte jeden Komfort den man braucht.

Müsste ich jemandem ein NAS empfehlen, wäre es sicherlich eine Synology Diskstation.

Empfehlungen zum Thema Synology

Elmastudio Birthday Sale

Der Blog Elmastudio.de von Ellen und Manuel wird heute 4 Jahre alt.
Neben zahlreichen interessanten Blogartikeln ist Elmastudio auch bekannt für eine Reihe ansprechender, minimalistischer, responsive WordPress Themes.

Als Dankeschön gibt es noch bis Samstag einen 30% Sale auf alle aktuellen Elmastudio Themes.

Ich wünsche Elmastudio weiterhin viel Erfolg und uns Lesern gute Blogartikel und tolle Themes.

8 Years of Kiting

 

  • PKD Buster – 3qm
  • HQ Crossfire – 6.3qm
  • HQ Montana I – 9.5qm
  • HQ Montana II – 9.5qm
  • HQ Neo – 14qm
  • Peter Lynn Guerilla – 15qm
  • Peter Lynn Twister – 4.5qm
  • Flexifoil Blade IV – 4.9qm
  • Flexifoil Blade IV – 8.5qm
  • Ozone Yakuza – 10qm
  • Ozone Manta II – 10qm
  • Ozone Manta III – 10qm
  • Ozone Manta III – 12qm
  • Ozone Frenzy FYX – 13qm
  • Ozone Instinct Edge – 11qm
  • Ozone Edge RX – 9qm
  • Ozone Edge RX – 11qm
  • Ozone Sport+ – 15qm
  • Ozone C4 2012 – 8qm
  • Ozone C4 2012 – 10qm
  • Ozone C4 2012 – 12qm
  • Ozone IMP Trainer – 2.5qm
  • Flysurfer Speed III deluxe – 12qm
  • Flysurfer Speed III deluxe- 15qm
  • Flysurfer Psycho IV – 8qm
  • Flysurfer Speed III CE deluxe – 12qm

 

Plastic Surf

Es wurde mal wieder Zeit für ein kleines Videoprojekt.

Da Kinder und Frau sich für eine Woche in den Urlaub verabschiedet hatten und das Wetter nicht zum Kiten taugte habe ich den Kite kurzfristig im Wohnzimmer aufgebaut.
Das Video wurde mit einer Canon 650D und einem Canon 70-200L aufgenommen.

Pixelmator für Mac OSX

Seitdem ich im Besitz meines neuen Retina Macbooks bin habe ich mich, auch aufgrund des fehlenden HiDPI-Supports meiner Photoshopversion, nach Alternativen zum Adobe Klassenprimus umgesehen.

Wie wahrscheinlich unzählige andere OSX User vor mir gab ich Pixelmator eine Chance und bin bis jetzt hell auf begeistert.
Das Programm ist schlank, schnell und lässt bisher, keine für meinen Anwendungsbereich relevante Funktion aus Photoshop vermissen.
Dafür punktet es durch schickes retinisiertes Design und sehr “mac-natives” Feeling. Außerdem ist die Integration  in die Applewelt an allen Stellen sehr gut. Egal ob Schnittstelle zu Aperture oder Versions Support, alles was ich brauche will ist drin.

Tests zu dem Programm gibt es sicherlich zu genüge und so tief bin ich bisher auch nicht eingestiegen. Trotzdem ist es eine Erwähnung wert.
Wer Pixelmator ebenfalls einmal testen will kann das in einer kostenlosen Trailversion tun.

 

GoPro Hero 3

Als vor einigen Wochen die neue Sony Actioncam vorgestellt wurde war für mich klar, dass ich meine inzwischen in die Jahre gekommene Hero 960 dagegen austauschen werden.
Für mich bot die Kamera das bessere Gesamtpaket zum Konkurrent GoPro Hero 2.

In dieser Woche zauberte GoPro aber mit der Vorstellung der neuen Hero 3 Kameras eine dicke Überraschung aus dem Ärmel.
Die Hero 3 wird in 3 Varianten erscheinen. Das neue Spitzenmodell nennt sich “Black Edition” und glänzt mit in dieser Preisklasse bisher nicht dagewesener Auflösung von 4k und 2,7k sowie hohen Frameraten von 60 in 1080p und 120 in 720p.

Außerdem verspricht GoPro verbesserte Lowlight-Qualitäten sowie einen Burstmodus mit 30 Bildern pro Sekunde in 12 Megapixeln.
Die Kamera soll im Vergleich zur Hero 2  30% schmaler und 25% leichter geworden sein.
WiFi ist nun ebenfalls mit an Board und muss nicht als separates Zusatzmodul erworben werden. Die WiFi Remote Control liegt ebenfalls bei.

Vergleich 
In einer kleinen Tabelle habe ich einmal die für mich wichtigsten Leistungsmerkmale der neuen Black Edition mit denen des Vorgängermodells Hero 2 und denen der Sony Actioncam  verglichen.

Fazit
Die höhere Auflösung von 2,7k ist vor allem dann interessant, wenn das Material später am Rechner nachbearbeitet werden soll. Die größere Pixelzahl bietet hier mehr Reserven.
Ein ausreichend leistungsfähiger Rechner sollte allerdings vorhanden sein, da die erhöhte Auflösung mehr Rechenleistung abverlangt.
Auch Slow-Motion Fans sind mit der Hero 3  Black Edition derzeit wohl am besten beraten, da sie als einzige Kamera in dieser Preisklasse 60 Bilder in FullHD schafft.
Für wen die Nachbearbeitung am PC keine große Rolle spielt oder wen nur einfache Youtube-Videos schneiden will ist aber sicher mit der Sony Actioncam auch sehr gut beraten.
Für mich persönlich wird es aber die neue Black Edition werden.