TomTom Multisport Cardio

IMG_3037TomTom ist bereits vor einiger Zeit in das Geschäft mit GPS Sportuhren eingestiegen.
Ich habe mir vor über einem Jahr die Multisport Cardio geholt, die neben den üblichen Funktionen für Laufen, Radfahren und Schwimmen insbesondere auch die Herzfrequenz direkt am Handgelenk, ohne Brustgurt, messen kann. In den über 400 Stunden die ich die Uhr inzwischen im Einsatz hatte reichten die Eindrücke von Begeisterung bis hin zu absoluter Frustration.

Haptik & Verarbeitungsqualität

Kurz und knapp fühlt sich die Uhr genauso an wie ich es von einer Sportuhr erwarte. Egal bei welcher Sportart, ich habe die Uhr nie als störend empfunden.
Auch nach der langen Nutzungszeit kann ich bisher keine Abnutzungserscheinungen feststellen. Also alles im grünen Bereich.

Bedienung

Schön groß. Der Wippenschalter.

Die Bedienung ist sehr simpel gehalten und sehr leicht zugänglich. Man findet sich in den Menüs schnell zurecht und das One-Buttonprinzip (welches eigentlich 4 Buttons sind, da der eine Button als Wippe mit zwei Achsen konzipiert ist) bietet auch beim aktiven Sport wenig Möglichkeiten falsch zu klicken.
Alles ist logisch aufgebaut und es gibt keine tief verschachtelten Untermenüs. Für mich das beste Bedienkonzept was ich bisher an einer Sportuhr hatte.

Funktionsumfang

Von den Grundfunktionen her bietet die Multisport alles was man von einer modernen GPS Uhr erwartet.
Neben den normalen Aufzeichnungsmodi für die verschiedenen Sportarten stehen auch Möglichkeiten für Intervalltraining, Training in bestimmten Herzfrequenz- oder Tempo- bzw. Pacezonen sowie Training zu selbst definierten Zielen wie Entfernung oder Kalorienverbrauch zur Verfügung. Der Wettkampfmodus bei dem man gegen seine alten Läufe und Radfahrten antreten kann ist ein nettes Gimmick und bringt hin und wieder etwas Abwechslung. Wirklich ernsthaft, nutze ich solche Features aber nicht.
Für das Laufen auf dem Laufband bietet die Uhr sogar einen eigenen Indoormodus der bei meinen Tests auf dem Laufband auch ohne GPS erstaunlich gut die Entfernung ermittelte. Die Abweichung zur Angabe des Laufbands lag unter 5%.
Zusätzlich bietet die Uhr noch einen Freestylemodus der prinzipiell die gleichen Funktionalitäten wie der Lauf- und Radmodus bietet. Nützlich ist dieser vor allem dann, wenn man seine Aktivitäten im TomTom eigenen Portal MySports sammelt und dort nach Sportarten unterscheiden will

Nicht bei jeder Uhr anzutreffen ist dagegen der Schwimmmodus der Multisport. Dabei ist die Uhr in der Lage die Anzahl der zurückgelegten Bahnen im Schwimmbad zu erfassen. Anhand der voreingestellten Bahnlänge wird dann automatisch die zurückgelegte Distanz ermittelt. Das klappt überraschend gut. Auch bei 100 Bahnen+ liegt die Abweichung in der Regel zwischen 0 und 1 Bahnen. Wer wie ich beim monotonen Kachelzählen schonmal ins träumen gerät und mit den Bahnen nicht mehr hinterherkommt wird sich über die Funktion sowie die Zuverlässigkeit freuen.
Der GPS Modus ist in der Schwimmeinstellung deaktiviert und laut TomTom funktioniert die GPS Messung auch nicht beim Schwimmen. Nutzt man beim Schwimmen im freien hingegen den Freestylemodus läuft die GPS Messung mit.
Das habe ich öfter getestet und konnte meine Schwimmrouten später auf einer Karte ganz gut nachvollziehen. Allerdings habe ich hier festgestellt, dass die Uhr und die verschiedenen Onlineportale die zurückgelegte Strecke dann teilweise sehr unterschiedlich interpretieren. Hier hat Strava nach dem Hochladen der Aktivität z.B. immer deutlich mehr angezeigt als die Uhr selbst oder Runtastic.

Obwohl sich der kleine Computer „Multisport“ nennt gibt es keinen echten Triathlonmodus.
Der Wechsel von einer bereits gestarteten Sportart zu einer neuen Aufzeichnung in einer anderen Sportart dauert zu lange. Eine Möglichkeit Wechselzeiten wie sie beim Triathlon vorkommen zu erfassen, gibt es nicht.

Herzfrequenzmessung

Aktive LED Leuchten für die Herzfrequenzmessung

Aktive LED Leuchten für die Herzfrequenzmessung

Die Herzfrequenzmessung direkt am Handgelenk ohne Brustgurt ist sicher eines der besten Features der Uhr und im Bereich der höhenwertigen GPS Uhren auch noch immer ein Alleinstellungsmerkmal der TomTom.
Insgesamt funktioniert die Messung Zuverlässig und genau. Es gibt keine relevanten Unterschiede zur EKG Methode mit Brustgurt. Es ist bei einigen Intervalltrainings vorgekommen, dass die Uhr zeitweise, konstant einen falschen Puls angezeigt hat. Immer am Ende des Intervalls, wenn der Puls schnell gefallen ist. Das war aber relativ selten der Fall und nach wenigen Minuten hat die Anzeige dann auch wieder gestimmt.
Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit der Messung und will nicht mehr darauf verzichten.
Die einzigen Einschränkungen sind, dass die Messung nicht beim Schwimmen funktioniert und die Tatsache, dass bei langer Kleidung die Uhr unter der Kleidung getragen werden muss. Beim Radfahren könnte man es als störend empfinden, dass die Uhr bei der Messung am Handgelenk natürlich nicht am Rad montiert werden kann und somit nicht direkt im Sichtfeld ist. Für diese Ausnahmen besteht aber die Möglichkeit einen externen bluetoothfähigen Brustgurt mit der Uhr zu koppeln.

Messung zu Ende und dann

Genau dort fängt das Problem bei TomTom an.
Es stehen zwei Varianten der Übertragung bereit. Eine Kopplung mit dem Smartphone und die Nutzung der TomTom MySports App. Die App lädt die Aktivitäten autom. auf das TomTom eigene mySports Portal hoch. Das ist aus meiner Sicht aber absolut unbrauchbar. Die Darstellung ist aus meiner Sicht schlecht gelöst, es gibt keine nur rudimentäre Statistikfunktionen und ein Export von der Webseite ist ebenfalls nicht vorgesehen.
Alternativ gibt es die Nutzung eines separaten Programmes auf dem PC oder Mac, welches dem statistikliebenden Hobbyathleten alle Datenformate liefert die er sich wünscht, .gpx, .tcx, .fit.
Aber (und dieses aber ist bewusst fett und rot) es muss immer der Umweg über das mySports Portal genommen werden. Jede Aktivität muss zwingend hochgeladen werden. Unabhängig davon, ob man es gut findet oder nicht seine persönlichen Fitnessdaten bei TomTom zu hinterlegen bedeutet das auch; kein Internet, keine Daten.
Nervig z.B. im Urlaub oder an Orten bei denen nicht zwangsläufig eine Internetverbindung zur Verfügung steht.
Richtig ärgerlich wird es aber dann, wenn während des Unloads der Daten von der Uhr die Onlineverbindung weg ist, z.B. weil man gerade in einer Ecke des Hauses war in der ein schlechtes WLAN Signal ist. Dann gibt es nämlich unter Umständen erstmal keine Möglichkeit mehr an seine Aktivität heran zu kommen. Die Uhr ist der Meinung sie hätte schon alles Übertragen, auf dem Rechner befindet sich aber nicht eine Datei. Es gibt dann keine Möglichkeiten direkt auf die Uhr zuzugreifen und Aktivität XY gezielt neu zu laden. Das fordert eine hohe Frusttoleranzschwelle.

Zubehör

Das Armband lässt sich leicht entfernen

Das Armband lässt sich leicht entfernen

TomTom bietet für die Uhr einen Brustgurt für die Herzfrequenzmessung, sowie einen Geschwindigkeits- und Kadenzsensor für das Radfahren an. Gekoppelt wird jeweils via Bluetooth, so dass auch andere Bluetoothfähige Geräte funktionieren sollten bzw. so dass sich die TomTom Geräte auch mit anderen Geräten, z.B. einem Smartphone, nutzen lassen sollten. Das habe ich allerdings nicht getestet.

Die Armbänder lassen sich leicht tauschen und inzwischen stehen viele verschiedene Farbkombinationen zur Verfügung.
Um die mitgelieferte Radhalterung zu nutzen, muss das Armband ebenfalls entfernt werden.

Was die Uhr nicht bietet ist die Möglichkeit eine externes Wattmessgerät zu verbinden. Technisch wären die Voraussetzungen dank vorhandenem Bluetooth zwar gegeben. In der Software ist das aber bisher nicht vorgesehen und auch auf der öffentlich zugänglichen Roadmap für die weitere Entwicklung nicht vorgesehen.
Das könnte für den ein oder anderen ambitionierten oder einfach nur technikbegeisterten Sportler ein K.O. Kriterium sein.

Fazit

Würde ich die Uhr nochmal kaufen? Nein würde ich nicht. Die Tatsache, dass man keinen richtigen Zugriff auf die Uhr hat sowie der ständige Onlinezwang um an seine Aufzeichnungen zu gelangen nerven so sehr, dass die aus meiner Sicht wirklich gute Hardware keinen Spaß mehr macht.
Die fehlende Möglichkeit der Wattmessung ist für mich aktuell zwar noch nicht relevant, aber ich kann mir durchaus vorstellen mir ein Wattmesssystem einmal zum Geburtstag oder zu Weihnachen zu gönnen. Auch dann wird sich die Uhr verabschieden müssen oder nur noch der Laufbegleiter sein.
Schade ist, dass trotz des Namens kein echter Multisportmodus zu finden ist.

+ bequem zu tragen
+ einfache, intuitive Bedienung
+ wasserdicht 
+ Herzfrequenzmessung ohne Brustgurt
+ gut ablesbares Display

+ schnelle GPS Ortung
– Online-Zwang um Aktivitäten von der Uhr zu übertragen
– schlechte Softwarequalität, Abstürze etc.
– schlechtes hauseigenes Onlineportal (TomTom mySports)
– Zwang zur Nutzung des hauseigenen Onlineportals (TomTom mySports)
– kein echter Multisport/Triathlon Modus
– keine Wattmessung möglich

Baesweiler Dirtbike Contest 2015

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Am 15. August veranstaltete die Junge Union erneut einen Dirtbike-Contest im Dirtpark Parkstraße in Baesweiler.
Für mich eine gute Gelegenheit den viel gelobten Autofokus meiner Alpha 6000 zu testen.

Dabei herausgekommen sind ein paar schöne Bilder. Leider wurde der Contest schon nach der zweiten Runde durch einen dicken Regenschauer unterbrochen. Bis dahin war es aber schön anzusehen, was die Fahrer ablieferten.
Sollte jemand die Bilder in einer besseren Auflösung haben wollen, schreibt mich einfach an.

Infos zum Dirtpark Baesweiler gibt es auf der zugehörigen Facebookseite.

Übrigens, der Autofokus der Alpha 6000 ist der Knaller.

Speed 4 Lotus

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Nachdem im Dezember 2013 der Speed 4 vorgestellt wurde stellte sich bei mir relativ schnell dieses undefinierbare „will ich haben“ Gefühl ein. Da ich auch beim Speed 3 nie das Bedürfnis nach einem größeren Schirm als dem 15er hatte wurde noch im Dezember ein 15er Lotus bei Kitejunkie in München bestellt.
Leider konnte Flysurfer nur eine sehr begrenzte Anzahl Schirme zeitnah auszuliefern und so erhielt ich meinen Kite trotz früher Bestellung erst Ende März.

Erster Eindruck
Alles wirkt sehr vertraut. Mal abgesehen von der Haptik des neuen Tuches wirkt beim ersten Auspacken des Kites erst einmal alles sehr vertraut. Auffällige Änderungen im Shape, an Waage oder Bar gibt es nicht.
Insgesamt ist das Packmaß allerdings spürbar geringer.

Das neue Tuch
Die wohl gravierendste Änderung beim neuen Speed ist sicherlich das Lotus Tuch.
Bereits beim ersten Auspacken und Anfassen stellt man fest wie dünn und leicht dieses High-Tech-Material ist.
Laut Flysurfer soll die Bruchlast darunter aber nicht gelitten haben.
Wie leicht das Tuch wirklich ist merkt man schon beim Auslegen des Kites. Bei der ersten Session war nur ein Hauch von Wind und dieser reichte bereits aus, um den am Boden liegenden Kite anständig durcheinander zu wirbeln.
Durch die neue Beschichtung haftet wirklich keinerlei Schmutz an dem Schirm. Das ist gerade für Landboarder ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
An einem Tag hatte ich am Strand allerdings den Effekt, dass feiner, trockener Sand am Kite haftete und sich nur sehr schwer ablösen lassen wollte. Wahrscheinlich handelte es sich dabei um einen Art statische Aufladung. An diesem Tag war neben meinem 15er noch ein 21er Lotus am Strand, bei dem exakt der gleiche Effekt zu beobachten war. Der komplette Kite war mit einer dünnen Sandschicht überzogen. Die ebenfalls anwesenden Speed 3 Flieger konnten das an ihrem Deluxetuch nicht feststellen. Bei den restlichen Sessions ist dieser Effekt auch nie wieder aufgetreten.
Übrigens haftet auf dem Tuch kein normales Spinnakertape. Dem Kite liegt allerdings ein spezielles Repairset bei mit dem sich kleine Cuts reparieren lassen.

Flugeigenschaften und Unterschiede zum Speed 3
Ich war skeptisch, ob der Schirm tatsächlich spürbare Unterschiede zum Speed 3 haben wird. Aber es ist tatsächlich so. Der Speed 4 Lotus ist durch das neue, leichte Tuch spürbar agiler geworden. Das macht sich in einem etwas verändertem Timing beim Absprung bemerkbar, was ich persönlich aber als angenehmer empfinde.
Die bessere Agilität macht sich auch in einem besseren Absprung bemerkbar. Ich komme mit dem Lotus höher als mit meinem alten Speed 3 deluxe. Durch das Plus an Höhe nimmt natürlich auch die Hangtime nochmal zu.
Das sind alles keine Quantensprünge, aber es ist auf jeden Fall deutlich spürbar.
Auch im unteren Windbereich geht der Schirm besser. Ob man tatsächlich noch mal einen Knoten früher loskommt, will ich gar nicht beurteilen. Es ist aber in jedem Fall so, dass man im unteren Windbereich mehr Spaß hat, weil der Kite auch bei wenig Wind agiler ist und sich früher springen lässt.

Das leidige Thema Bar
Dem Speed 4 Lotus liegt, wie auch dem Speed 3 CE, die Infinity 2 Bar bei.
Grundsätzlich gefällt mir die Bar. Sie funktioniert gut, dreht gut aus und die Safety ist unempfindlich gegen Sand.
Der Belag der Bar ist allerdings alles andere als gut. Wie auch bei der Infinity 1 löst sich der Belag sehr leicht ab. Im Bereich neben der Durchführung des Depowertampens habe ich nach nur 10 Sessions schon deutliche Abnutzungserscheinungen. Auch der Depowertampen sieht nach wenigen Sessions schon aus als hätte er eine komplette Saison hinter sich. Das können andere Hersteller besser und ist insbesondere in Hinblick auf den hohen Flysurfer-Qualitätsanspruch, den der Kite selbst in jeder Hinsicht erfüllt, mehr als ärgerlich.
Ob man Gurtband Adjuster oder Clamcleat Adjuster bevorzugt ist letzten Endes sicherlich auch eine Geschmacksfrage. Ich persönlich finde ein Clamcleat deutlich angenehmer. Die Kraft die ich aufbringen muss um den Gurtband Adjuster der Infnitniy 2 Bar unter Last zu ziehen ist mir zu hoch.
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Fazit
Der Speed 4 Lotus ist eher eine Evolution als eine Revolution. Insgesamt kann man sagen, dass der Speed 4 in allen Bereichen ein bisschen besser ist als der Speed 3. Speziell das etwas andere Sprungverhalten empfinde ich als echten Gewinn.
Das neue Tuch stellt sicherlich den größten Unterschied dar und wirkt sich durch die deutliche Gewichtsreduktion auch spürbar auf die Flugeigenschaften aus.
Ärgerlich ist, dass man sich bei einem Kite dieser Preisklasse immernoch über die Verarbeitungsqualität/Haltbarkeit der Bar ärgern muss.
Abgesehen davon ist der Speed 4 Lotus (speziell) in 15 qm für mich der absolute All-Round-Kite zum Landboarden und stellt für mich auch auf dem Wasser den perfekten Anschluss zu meinen C4´s (12-10-8) dar. Wenn ich will bin ich damit wirklich früh auf dem Wasser, kann den Schirm aber auch genauso gut für richtig fette Oldschool Big Air Sessions einsetzen.
Mit dem Lotus hatte ich in den letzten Wochen wirklich extrem viel Spaß auf Land und Wasser – drauf kommt es an !

+ sehr gutes Lowend
+ für einen Foilkite dieser Größe sehr direkt
+ sehr großer Depowerbereich
+ gigantische Hangtime
+ viel Leistung mit trotzdem sehr einfachem Handling

+ schmutzabweisendes Tuch
– gehobene Preisklasse
– Barbelag löst sich schnell ab
– hoher Verschleiß beim Depowertampen

Infos
Flysurfer Produktseite
Flysurfer Händler meines Vertrauens

 

Synology Diskstation DS213j

Lange ist es her, dass ich mich mit dem Thema privates NAS auseinandergesetzt habe.
Aufgrund stetig wachsenden Speicherbedarfs und neuen, schnellen, aber kleinen SSD Platten in meinen Geräten musste eine Lösung her.
Nach langer Recherche heißt die Lösung Synology DiskStation DS213j und das Geräte begeistert mich so sehr, dass ich hierzu einen kleinen Erfahrungsbericht verfassen möchte.

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Was ist die DiskStation DS213j?
Die Diskstation DS213j ist ein NAS Server für zwei Festplatten die wahlweise im RAID 0 (Striping) oder RAID 1 (Mirroring) betrieben werden können.
Mit <20W im Betrieb und <4W im Ruhezustand ist der Stromverbrauch angenehm niedrig.

Weitere Hardwaremerkmale:

  • 1,2 Ghz CPU mit Gleitkommaeinheit
  • 522 MB RAM (DDR3)
  • 1x Gigabit Ethernet
  • 2x USB 2.0
  • Wake-on-Land (WoL) fähig

Die Hardware ist absolut solide und macht einen robusten Eindruck. Das Gerät ist mit den von mir verbauten WD RED NAS Festplatten wirklich flüsterleise.
Auch der Einbau der Festplatten sowie die Inbetriebnahme waren so einfach und problemlos, dass ich nicht weiter darauf eingehen will.

Betriebssystem / Software / Funktionen
Die eigentliche stärke der Diskstation ist das wirklich grandiose Betriebssystem DiskStationManager (DSM) 4.3.
Den DSM kann man sich von der Bedienoberfläche her vorstellen wie einen vollständigen Desktop der im Browser läuft.
Dort lässt sich die DiskStation überwachen, einstellen, neue Software installieren, usw.
Es gibt sogar einen Dateiexplorer mit umfangreichen Möglichkeiten.
Zusätzliche Software kann im DSM über sog. Pakete installiert werden.

Es lassen sich verschiedene Benutzer anlegen denen unterschiedliche Rechte für Ordner und Dienste zugeteilt werden können.

Die Funktionen sind so vielfältig, dass ich sie an dieser Stelle nicht alle vorstellen kann.
Sowohl für den Heimbereich als auch für den professionellen Einsatz sind viele Möglichkeiten vorhanden. Vom einfachem Mediaserver für Musik, Filme und Bilder über den eigenen Mailserver, diverse Backuplösungen, VPN Server, IP Kameraverwaltung/-aufnahme, WebDav, CalDav, AirPrint Server usw.
Was alles möglich ist, könnt ihr hier nachlesen.

Fazit
Ich nutze die DiskStation in erster Linie als Dateiserver mit Zugriff aus dem Heimnetz sowie Internet, als Webserver für Testzwecke und als Backuplösung für TimeMachine und Windows Backups.
Durch das RAID sowie die regelm. Backups der DiskStation über eine USB Festplatte fühlen sich meine wichtigen Daten sicher aufgehoben an.
Für alles was ich bisher getestet habe war die Leistung der Station absolut ausreichend.
Das gilt sowohl für meine kleinen Webseiten/Datenbanken als auch für das Streaming von Videos auf den Fernseher oder die Benutzung der IP Kamera Software Surveillance Station (getestet mit einer Kamera).
Durch die Vielzahl an bereits verfügbaren Paketen bietet die Synology für fast jedes Problem bereits eine  Lösung. Außerdem wird die Software regelm. verbessert und weiterentwickelt.
Nicht zuletzt ist es ein gutes Gefühl die volle Kontrolle über die eigenen Daten zu haben.
Auch in Sachen Komfort verzichtet man gegenüber anderen Onlinediensten wie z.B. Dropbox auf nichts. Per webDav lässt sich problemlos aus freigegebene Ordner zugreifen und durch zahlreiche iOS und Android Apps gibt es auch für die Mobilgeräte jeden Komfort den man braucht.

Müsste ich jemandem ein NAS empfehlen, wäre es sicherlich eine Synology Diskstation.

Empfehlungen zum Thema Synology

Elmastudio Birthday Sale

Der Blog Elmastudio.de von Ellen und Manuel wird heute 4 Jahre alt.
Neben zahlreichen interessanten Blogartikeln ist Elmastudio auch bekannt für eine Reihe ansprechender, minimalistischer, responsive WordPress Themes.

Als Dankeschön gibt es noch bis Samstag einen 30% Sale auf alle aktuellen Elmastudio Themes.

Ich wünsche Elmastudio weiterhin viel Erfolg und uns Lesern gute Blogartikel und tolle Themes.

8 Years of Kiting

 

  • PKD Buster – 3qm
  • HQ Crossfire – 6.3qm
  • HQ Montana I – 9.5qm
  • HQ Montana II – 9.5qm
  • HQ Neo – 14qm
  • Peter Lynn Guerilla – 15qm
  • Peter Lynn Twister – 4.5qm
  • Flexifoil Blade IV – 4.9qm
  • Flexifoil Blade IV – 8.5qm
  • Ozone Yakuza – 10qm
  • Ozone Manta II – 10qm
  • Ozone Manta III – 10qm
  • Ozone Manta III – 12qm
  • Ozone Frenzy FYX – 13qm
  • Ozone Instinct Edge – 11qm
  • Ozone Edge RX – 9qm
  • Ozone Edge RX – 11qm
  • Ozone Sport+ – 15qm
  • Ozone C4 2012 – 8qm
  • Ozone C4 2012 – 10qm
  • Ozone C4 2012 – 12qm
  • Ozone IMP Trainer – 2.5qm
  • Flysurfer Speed III deluxe – 12qm
  • Flysurfer Speed III deluxe- 15qm
  • Flysurfer Psycho IV – 8qm
  • Flysurfer Speed III CE deluxe – 12qm

 

Plastic Surf

Es wurde mal wieder Zeit für ein kleines Videoprojekt.

Da Kinder und Frau sich für eine Woche in den Urlaub verabschiedet hatten und das Wetter nicht zum Kiten taugte habe ich den Kite kurzfristig im Wohnzimmer aufgebaut.
Das Video wurde mit einer Canon 650D und einem Canon 70-200L aufgenommen.

Pixelmator für Mac OSX

Seitdem ich im Besitz meines neuen Retina Macbooks bin habe ich mich, auch aufgrund des fehlenden HiDPI-Supports meiner Photoshopversion, nach Alternativen zum Adobe Klassenprimus umgesehen.

Wie wahrscheinlich unzählige andere OSX User vor mir gab ich Pixelmator eine Chance und bin bis jetzt hell auf begeistert.
Das Programm ist schlank, schnell und lässt bisher, keine für meinen Anwendungsbereich relevante Funktion aus Photoshop vermissen.
Dafür punktet es durch schickes retinisiertes Design und sehr „mac-natives“ Feeling. Außerdem ist die Integration  in die Applewelt an allen Stellen sehr gut. Egal ob Schnittstelle zu Aperture oder Versions Support, alles was ich brauche will ist drin.

Tests zu dem Programm gibt es sicherlich zu genüge und so tief bin ich bisher auch nicht eingestiegen. Trotzdem ist es eine Erwähnung wert.
Wer Pixelmator ebenfalls einmal testen will kann das in einer kostenlosen Trailversion tun.